Die Ausstellung „Geschichte & Abbild“ in der Homberger Marienkirche vom 1. bis 13. September schlägt eine künstlerische Brücke vom historischen Reformationsereignis von 1526 bis in die Gegenwart.

Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Homberger Synode verwandelt sich die Marienkirche vom 1. bis zum 13. September in einen vielschichtigen Kunstraum. Der Künstler Hans-Joachim Bauer und die Kunstkurse von Beate Voiges zeigen eine außergewöhnliche Gemeinschaftsausstellung.

Die Schau verbindet historische Reflexion mit modernster Kunstpraxis. Hans-Joachim Bauer nutzt digitale Werkzeuge und Künstliche Intelligenz (KI), um visuelle Darstellungen zur Geschichte der Synode zu erschaffen. Seine Arbeiten übersetzen das historische Geschehen von 1526 in eine zeitgenössische Bildsprache.

Den KI-generierten Werken Bauers stehen die vielseitigen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler gegenüber. Verschiedene Jahrgangsstufen nähern sich dabei dem Thema aus ganz eigenen Perspektiven. Die Oberstufenschüler widmen sich der Frage, welchen Persönlichkeiten Landgraf Philipp wohl in der heutigen Welt begegnen würde, und reflektierten kühn, was für sie selbst heilig und damit bewahrenswert ist. Die neunte Jahrgangsstufe beschäftigt sich mit dem Bild der Kirche sowie den zentralen Begriffen der Synode und entwickelte hierzu Werbekonzepte für fiktive Gedenkteller. In den unteren Jahrgangsstufen entstanden farbenfrohe Banner mit persönlichen Vorlieben und Herkunftszeichen, ganz in Anlehnung an die historischen Banner zur Zeit der ursprünglichen Synode. Zudem erweckt eine Schulklasse das Geschehen in kurzen Stop-Motion-Filmen zum Leben, die historische Szenen rund um die Synodentage nachstellen.

Die Ergebnisse der Zusammenarbeit sind bis zum 13. September täglich in der Homberger Marienkirche zu sehen. Ausstellungseröffnung ist am 1. September 2026 um 12 Uhr.