Eine Woche lang nur Schnee, Ski und Schule mal ganz anders: Vom 23. bis 29. Januar war eine Gruppe unserer Schule im Berchtesgadener Land unterwegs und setzte damit eine seit 2007 gepflegte Tradition fort.

Jedes Jahr in der letzten Woche des ersten Schulhalbjahres verbringen Schülerinnen und Schüler eine wintersportliche Unterrichtswoche im Süden. Die fest im Curriculum verankerte Sportfahrt wurde von Sportfachleiterin Alice Schneider und unserem ehemaligen Sportlehrer Klaus-Dieter Raab ins Leben gerufen. Zu Beginn gab es zwei Snowboard- und drei Skikurse, doch die Nachfrage verlagerte sich zunehmend Richtung Ski – heute steht klar das Fahren auf zwei Brettern im Mittelpunkt.

In diesem Jahr reisten 32 Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften Kristin Kromrei, Alexej Herbold, Dr. Martin Holfeld, Fabian Seck und Organisatorin Alice Schneider nach Berchtesgaden. Vier Skikurse – von absoluten Anfängern bis zu erfahrenen Fahrerinnen und Fahrern – sorgten dafür, dass alle passende Herausforderungen fanden. Im Fokus standen nicht Zeiten oder Platzierungen, sondern Gemeinschaft, Spaß im Schnee und die schnellen Lernfortschritte auf der Piste.

Auch die Abwechslung kam nicht zu kurz: Mit Lofer (Salzburger Saalachtal), Werfenweng (Pongau) und der Steinplatte im Tiroler-Salzburger-Bayerischen Dreiländereck standen gleich drei Regionen auf dem Programm. Übungshänge für Einsteiger sowie sportliche Abfahrten und Panorama-Pisten für Routiniere boten täglich neue Eindrücke.

Die Fortschritte waren deutlich: Viele Anfängerinnen und Anfänger fuhren am Ende sicher rote Pisten, während die Könner an Technik und Tempo arbeiteten. Als beste Fahrerin und bester Fahrer wurden Paula Alschinger und Torben Bös ausgezeichnet, stellvertretend für eine Gruppe, die sichtbar zusammengewachsen ist.