Die Arbeitsgemeinschaft „Nationalsozialistische Erinnerungsorte“ hat sich am Samstag, 21. Januar,  in Borken (Hessen) zu einer Stadtführung getroffen, um die Geschichte jüdischen Lebens in der ehemaligen Bergmannstadt zu erkunden.

Unter der Leitung von Jörg Domes vom Geschichtsverein informierte sich die Gruppe über frühere Wohn- und Wirkungsstätten jüdischer Familien.

Im Mittelpunkt der Führung standen die Schicksale der einst gut integrierten jüdischen Einwohner Borkens. Herr Domes schilderte anschaulich deren Alltag vor der Zeit des Nationalsozialismus sowie die Ausgrenzung, Verfolgung und Deportation während der NS-Herrschaft.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, die von den Geschichtslehrerinnen Angelina Prüssing und Christina Wagner betreut wird, bereiten sich im Rahmen ihrer Arbeit auch auf eine Gedenkstättenfahrt vor. Im August 2026 ist eine Reise nach Auschwitz geplant.

Das Foto zeigt die Teilnehmenden der AG vor der ehemaligen Synagoge in Borken, einem zentralen Erinnerungsort an das jüdische Leben in der Stadt.